Edel Bonbon - eine Traditionsgeschichte seit 1864
Unsere Tradition und Geschichte


Das Zuckerbäckerhandwerk in Donauwörth reicht bis ins Jahr 1751 zurück. Dies belegen Eintragungen im Stadtarchiv. Der damalige Bürgermeister, Kramer und Zuckerbäcker Johann Georg Traber war es, der diese Tradition ins Leben rief. Der kleine Laden in der Innenstadt wurde dann über mehrere Generationen weitergegeben. Im Jahre 1864 schließlich heiratete der aus Biberach stammende Franz Conrad Edel in den bestehenden Betrieb ein und gründete noch im gleichen Jahr seine eigene Firma, Edel Bonbon. Am 28. Oktober 1864 fand die offizielle Geschäftsübergabe statt. Die Produktion freilich war zu jener Zeit noch auf den örtlichen Bedarf kleinerer Mengen an Süßwaren ausgelegt.


Ein herber Rückschlag wurde dem Unternehmen zu Ende des Zweiten Weltkrieges im April 1945 bereitet, als das Gebäude bei einem Bombenangriff vollständig zerstört wurde. Aber der damalige Firmenchef Eduard Edel, dessen Namen das Unternehmen bis heute trägt, ließ sich davon nicht entmutigen und errichtete 1946 die Firma an neuer und bis heute bestehender Stätte im Donauwörther Ortsteil Berg.


Die neue Geschäftsleitung (Familie Lang und Familie Wippel) hat sich zum Ziel gesetzt, das Unternehmen weiter auf Erfolgskurs zu halten. Sie setzt dabei einerseits auf die altbewährten Traditionsbonbons wie die Seidenglanzbonbons, Vollmilchmünzen, Himbeeren oder Pfefferminzkugeln. Das zweite Standbein von Edel sind neue, innovative Produkte am Puls der Zeit, wie z.B. Zuckerfreie, Biobonbons oder Trendsorten wie Sanddorn, Lemongras oder Chili-Schoko-Würfel. Mit ca. 250 verschiedenen Sorten an Kräuter-, Frucht- und Seidenbonbons bietet Edel wohl eines der umfangreichsten Programme überhaupt. Als mittelständisches Unternehmen beschäftigt die Eduard Edel GmbH derzeit ca. 50 Mitarbeiter und ist jährlich auf der Internationalen Süßwarenmesse in Köln vertreten.
